UNSER STATUT

Statut des Vereins VRLAB

 

Verein zur Förderung von Edutainment und Virtual Reality

  1. Name, Sitz, Tätigkeits- und Wirkungsbereich

 

Der Verein Führt den Namen: VRLAB.

 

Er hat seinen Sitz in Wien und erstreckt seine Tätigkeit auf das gesamte Bundesgebiet Österreichs bzw. im Zusammenhang mit der durch ihn betriebenen Öffentlichkeitsarbeit – insbesondere der Veröffentlichung von Inhalten im Internet und anderen weltweiten Kommunikationskanälen – auf die gesamte europäische Union und die gesamte Welt.

 

  1. Vereinszweck

 

Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Förderung jeglicher Art von Edutainment im Allgemeinen und jeder Entwicklung im Bereich von Virtual und Augmented Reality im Besonderen. Er bietet Beratung, Information und Betreuung von Privatpersonen, Gewerbetreibenden, Künstlern, anderen Selbständigen, Vereinen und Verbänden, die an den neuen Möglichkeiten von Virtual und Augmented Reality teilhaben wollen.

 

Ziel des Vereins ist die Mitarbeit an der Verbreitung von VR- und AR-Systemen und Inhalten in allen Lebensbereichen mit dem Ziel einer autonomen und kompetenten Teilnahme an dieser neuen Medienkultur durch alle interessierten Personen.

 

  1. Vereinsziele

 

Für all jene, die an VR- und AR-Technologien und deren Entwicklungsmöglichkeiten glauben, soll ein Netzwerk geschaffen werden, das den Austausch von Erfahrungen fördert und den Zugang zu neuen Technologien für alle erleichtert.

 

Unsere gemeinsame Mission ist es, das Potential von Virtual und Augmented Reality Systemen und Programmen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Insbesondere in den Bereichen der schulischen und außerschulischen Bildung, der Freizeitindustrie, im Gesundheitswesen, Gewerbe und Marketing soll der Einsatz von VR und AR gefördert werden.

 

Der Dialog zwischen Experten aus dem Bereich von Wirtschaft, Kultur, Medien, Sport, Vertretern aus dem öffentlichen Sektor und Endkonsumenten soll helfen, Systeme und Anwendungen als Best Practice-Projekte zu identifizieren und diesen in der Öffentlichkeit zum Durchbruch zu verhelfen. VRLAB soll auch Markt- und Meinungsforschungsprojekte mit Konsumenten, gewerblichen Anwendern, Produzenten und Experten aus dem privaten und öffentlichen Sektor durchführen und deren Ergebnisse publizieren.

 

Die Generalversammlung kann weitere Vereinsziele beschließen.

 

 

  1. Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

 

Der Verein kann Rundschreiben herausgeben, Medien und auch elektronische Medien betreiben und bedienen, Presseaussendungen herausgeben, Versammlungen, Vorträge, künstlerische Darbietungen, Fortbildungsveranstaltungen, Coachings und Trainings als vereinseigene oder fremdorganisierte Veranstaltungen durchführen oder sich an solchen beteiligen, öffentliche Aktionen, Kundgebungen und Versammlungen veranstalten, Konzepte entwickeln und für seine Vereinsziele bei allen Stellen der öffentlichen Verwaltung, Politik und Kultur  Stellungnahmen einbringen und Kooperationen mit Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen, Vereinen und Verbänden im weitreichenden Umfeld eingehen.

 

Insbesondere ist es die Aufgabe des Vereins, aktiv für die Weiterentwicklung und Verbreitung von Edutainment, VR und AR-Welten einzutreten. Dazu gehört die Unterstützung und Hilfestellung bei und Teilnahme an allen Prozessen und Agenden, durch die die Entwicklung von VR und AR direkt oder indirekt berührt werden kann wie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Gesetzgebung und Verwaltung und die Erstellung von Konzepten in Zusammenarbeit mit den jeweils zuständigen Stellen.

 

  1. Wege zur Aufbringung finanzieller Mittel

 

Zur Erreichung des Vereinszweckes können Erträge aus den folgenden Titeln eingebracht werden:

 

Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge,

 

Erträgnisse aus dem Betrieb von Medien und darin veröffentlichten Insertionen, aus Veranstaltungen, vereinseigenen Unternehmungen, Gelegenheitsmärkten, Verkaufsständen, Nutzungsentgelten für Räumlichkeiten, Hard- und Software, Eintritts- und Teilnahmegebühren, Honoraren oder Vergütungen für Leistungen,

 

Schenkungen und Sponsorings,

 

Leihgaben,

 

Spenden und Sammlungen,

 

sonstige aus der Tätigkeit eines Vereins übliche Handlungen.

 

  1. Arten der Mitgliedschaft

 

  1. Ordentliche Mitglieder sind natürliche Personen, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen.

  2. Außerordentliche Mitglieder sind natürliche oder juristische Personen, die die Tätigkeit des Vereins in erster Linie durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern.

  3. Unterstützende Mitglieder sind natürliche oder juristische Personen, die die Tätigkeit des Vereins in erster Linie durch freiwillige Beiträge oder Zuwendungen fördern. Sie können durch den Vorstand als solche aufgenommen werden, wenn sie sich durch eine Förderung des Vereines verdient machen.

  4. Ehrenmitglieder sind natürliche Personen, die von der Generalversammlung über Vorschlag des Vorstands aufgrund ihrer persönlichen Verdienste um den Verein zu solchen ernannt werden. Je nach Art des Verdienstes können – in Übereinstimmung mit der so geehrten Person – Ehrentitel sowie Ehrenzeichen des Vereins verliehen werden, die auch sarkastische und/oder satirische Züge tragen dürfen, sofern sie nicht offizielle Ehrentitel gänzlich konterkarieren. Diskussionen um die Verleihung von Ehrentiteln können den Charakter einer Kunstperformance aufweisen. Die Beschlussfassung über Art und Gestaltung des Ehrentitels hat jedenfalls durch die Generalversammlung zu erfolgen.

 

  1. Erwerb der Mitgliedschaft

 

Grundsätzlich können alle natürlichen und juristischen Personen Mitglieder des Vereins werden. Die Ordentliche Mitgliedschaft und die Ehrenmitgliedschaft bleiben jedoch natürlichen Personen vorbehalten.

 

Der Vorstand entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit über die Aufnahme von Ordentlichen wie Außerordentlichen bzw. Unterstützenden Mitgliedern. Ein Aufnahmeantrag kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden. Die Ehrenmitgliedschaft kann nur von der Generalversammlung auf Antrag des Vorstandes verliehen werden.

 

Vor der Konstituierung erfolgt die Mitgliedsaufnahme durch die Proponenten. Diese Mitgliedschaften werden erst mit der Konstituierung wirksam.

 

  1. Beendigung der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch Austritt, Streichung oder Ausschluss bzw. durch Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft.

 

  1. Der Austritt kann nur jeweils zum Ende eines Kalenderhalbjahres zum 30. Juni oder 31. Dezember wirksam erklärt werden. Ein Austritt muss gegenüber dem Vorstand spätestens einen Monat vor dem jeweiligen Stichtag (schriftlich einlangend noch im Monat Mai bzw. November) mitgeteilt werden. Wird der Austritt später erklärt, ist er zum nächsten Austrittstermin wirksam.

  2. Die Streichung eines Mitgliedes kann durch den Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit beschlossen werden, wenn das betreffende Mitglied seinen Zahlungsverpflichtungen trotz einmaliger Mahnung über einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten nicht ordnungsgemäß und vollständig nachgekommen ist.

  3. Der Ausschluss eines Mitgliedes kann durch den Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit beschlossen werden, wenn das betreffende Mitglied durch sein Verhalten das Ansehen des Vereines geschädigt hat oder seine Mitgliedspflichten gröblich verletzt hat. Gegen den Ausschluss ist innerhalb von längstens vier Wochen nach Erhalt des Beschlusses über den Ausschluss die Berufung an die Generalversammlung zulässig. Bis zur Entscheidung durch die Generalversammlung ruhen alle Rechte und Pflichten des Mitglieds.

  4. Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann nur durch die Generalversammlung auf Antrag des Vorstandes erfolgen. Für eine solche Aberkennung sind die Erfordernisse des § 7.3. dieses Statuts nötig.

 

 

  1. Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

Alle Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu nutzen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht fällt nur den Ordentlichen Mitgliedern zu.

 

Alle Mitglieder haben das Recht, im Zuge der Generalversammlung, den Tätigkeits- und Rechenschaftsbericht des Vorstandes entgegen zu nehmen und Informationen über die Tätigkeit und Finanzgebarung des Vereines zu erfragen. Sobald ein Zehntel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, ist der Vorstand verpflichtet, jedem Mitglied, das eine entsprechende Eingabe mit gezeichnet hat innert längstens vier Wochen dem Verlangen entsprechend Information zu erteilen.

 

Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Tätigkeit und die Interessen des Vereins zu fördern und jegliche Handlung zu unterlassen, die das Ansehen des Vereins oder die Erreichung des Vereinszweckes zu schädigen geeignet ist. Mit Ausnahme der Ehrenmitglieder sind alle Mitglieder zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der durch die Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.

 

 

  1. Die Generalversammlung

 

  1. Es hat alljährlich eine Ordentliche Generalversammlung stattzufinden.

  2. Es hat eine Außerordentliche Generalversammlung stattzufinden:

  • Auf Antrag des Vorstandes oder

  • Auf Antrag der Ordentlichen Generalversammlung oder

  • Auf schriftlich begründeten und an den Vorstand zu richtenden Antrag eines Zehntels aller Mitglieder des Vereins

  • Auf Verlangen der Rechnungsprüfer

    1. Die Einberufung der Generalversammlung erfolgt durch den Vorstand. Sie hat unter Festlegung von Tagesordnung, Datum, Zeit und Ort den Mitgliedern mindestens zwei Wochen vor dem Termin an die von den Mitgliedern angegebene Adresse zugesandt zu werden.

    2. Anträge zur Abhandlung bestimmter Tagesordnungspunkte sind bis längstens 24 Stunden vor dem angesetzten Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich einzubringen.

    3. Beschlüsse sind nur gültig, sofern sie zu einem Tagesordnungspunkt gefasst werden. Die einzige Ausnahme bildet der Antrag auf die Einberufung einer Außerordentlichen Generalversammlung

    4. Alle Mitglieder sind zur Teilnahme an der Generalversammlung berechtigt. Das Stimmrecht – und somit das Wahlrecht – kann nach Maßgabe des § 7 nur von Ordentlichen Mitgliedern ausgeübt werden. Eine Übertragung des Stimmrechts mittels schriftlich erteilter Vollmacht ist möglich. Die Generalversammlung ist bei Anwesenheit von zumindest der Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder zum angesetzten Termin beschlussfähig. Nach Verstreichen von 15 Minuten ist sie ungeachtet der Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

    5. Grundsätzlich erfolgen Beschlüsse und Wahlentscheidungen mit einfacher Stimmenmehrheit. Anträge auf Änderung der Statuten bedürfen zur Annahme einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

    6. Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Kaisermühlner Häuptling (Obmann), im Falle dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Sollte auch der Stellvertreter verhindert sein, übernimmt das an Jahren älteste anwesende Mitglied des Vorstands den Vorsitz.

 

  1. Aufgaben der Generalversammlung

 

Die nachfolgenden Aufgaben sind allein der Generalversammlung vorbehalten. Dabei sind bei jeder Generalversammlung nur jene Punkte zu verhandeln, die für die jeweilige Sitzung in die Tagesordnung aufgenommen wurden. Längstens nach Ablauf von vier Jahren hat eine Neuwahl des Vorstands zu erfolgen.

 

  1. Die Entgegennahme des Rechenschaftsberichts sowie des Rechnungsabschlusses

  2. Die Entgegennahme des Berichts der Finanzprüfer und Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands

  3. Die Beschlussfassung über den Voranschlag

  4. Die Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und des Mitgliedsbeitrages

  5. Die Entscheidung über Wahl, Bestellung bzw. Enthebung von Mitgliedern des Vorstands

  6. Die Entscheidung über die Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft und die Entscheidung über die Verleihung von Ehrentiteln und Ehrenzeichen des Vereins, die mit der Verleihung der jeweiligen Ehrenmitgliedschaft verbunden sind..

  7. Die Entscheidung über Berufungen gegen Ausschlüsse von Mitgliedern

  8. Die Beratung und Entscheidung über sonstige auf der Tagesordnung festgesetzte Fragestellungen bzw. Resolutionen

  9. Die Beschlussfassung über Änderungen der Statuten mit Zwei-Drittel-Mehrheit

  10. Die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins mit Zwei-Drittel-Mehrheit.

 

  1. Der Vorstand

 

  1. Die stimmberechtigten Mitglieder des Vorstands sind der Obmann, sein Stellvertreter, der Schriftführer und sein Stellvertreter sowie der Kassier und sein Stellvertreter. Außerdem können von der Generalversammlung bis zu drei weitere Referenten als stimmberechtigte Vorstandsmitglieder gewählt werden.

  2. Der Vorstand wird auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Der Vorstand bleibt in jedem Fall bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt. Die Wiederwahl ist möglich.

  3. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds, hat der verbleibende Vorstand die Möglichkeit, ein anderes Ordentliches Mitglied an seine Stelle zu kooptieren. Dazu ist in der nächstfolgenden Generalversammlung die nachträgliche Genehmigung einzuholen. Wird diese erteilt, bleibt das so kooptierte und bestätigte Vorstandsmitglied bis zum Ende der Funktionsperiode des ursprünglich gewählten Vorstands im Amt.

  4. Sitzungen des Vorstands werden vom Obmann, im Verhinderungsfall von dessen Stellvertreter auf schriftlichem oder mündlichem Wege einberufen. Sind die beiden vorgenannten Funktionsträger dauerhaft (über einen Zeitraum von mehr als 3 Monaten) verhindert, übernimmt die Einladung das an Jahren älteste Mitglied des Vorstandes. Stellt sich im Zuge einer so einberufenen Sitzung des Vorstands heraus, dass die Verhinderung der Obmanns und seines Stellvertreters voraussichtlich weiter andauert, ist eine Generalversammlung zur Wahl eines neuen Vorstands einzuberufen.

  5. Der Obmann führt den Vorsitz in den Sitzungen des Vorstands. Sind er und sein Stellvertreter zum Sitzungstermin verhindert, führt das an Jahren älteste Vorstandsmitglied den Vorsitz.

  6. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder rechtzeitig eingeladen wurden und zumindest die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind.

  7. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichstand entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

  8. Die Funktion eine Vorstandsmitglieds erlischt durch Tod, Rücktritt, Ablauf der Funktionsperiode oder durch Enthebung.

  9. Die Generalversammlung kann einzelne Vorstandsmitglieder wie auch den gesamten Vorstand der Funktion entheben. Im letztgenannten Fall hat die Generalversammlung unverzüglich die Wahl eines neuen Vorstands einzuleiten oder einen Beschluss über die Auflösung des Vereins zu fassen.

  10. Jedes Vorstandsmitglied kann jederzeit seinen Rücktritt schriftlich an den Vorstand erklären. Im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands, ist die Rücktrittserklärung an die Generalversammlung zu richten. Ein solcher Rücktritt des gesamten Vorstandes wird erst mit der Wahl des neuen Vorstands durch die auf schnellstem Wege einzuberufende Generalversammlung wirksam.

 

  1. Aufgaben des Vorstands

 

Der Vorstand übernimmt die Führung der laufenden Vereinsgeschäfte. Ihm fallen alle Aufgaben zu, die in diesem Statut keinen anderen Organen des Vereins vorbehalten sind. Im Besonderen betrifft das die Beratung und Beschlussfassung über die nachfolgenden Angelegenheiten:

 

  1. Die Führung der laufenden Geschäfte nach Maßgabe dieses Statuts sowie der Beschlüsse der Generalversammlung.

  2. Die Aufnahme, der Ausschluss bzw. die Streichung von Vereinsmitgliedern

  3. Die Erstellung des Jahresvoranschlags, des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses

  4. Die Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlungen, die zumindest ein Mal pro Kalenderjahr stattzufinden haben.

  5. Die Aufnahme bzw. Kündigung von unselbständig beschäftigten Mitarbeitern des Vereins.

  6. Die Entscheidung über den Abschluss bzw. die Kündigung von Verträgen und sonstigen Dauerschuldverhältnissen des Vereins.

  7. Die Genehmigung von Ausgaben und Beschaffungsvorgängen, die von einzelnen Vereinsfunktionären in Ausübung ihrer Tätigkeit gemacht wurden bzw. getätigt werden sollen.

  8. Die Entscheidung über die Begründung, die Errichtung und den Betrieb von wirtschaftlichen Unternehmungen des Vereins.

 

  1. Der Obmann

 

Der Obmann vertritt den Verein nach Außen.

 

Er führt den Vorsitz in allen Sitzungen der Vereinsgremien. Bei Gefahr im Verzug ist er jederzeit berechtigt, auch im Zusammenhang mit Angelegenheiten, die zur Entscheidung bzw. Beschlussfassung dem Vorstand oder der Generalversammlung vorbehalten sind, selbständig Anordnungen vorzunehmen und Rechtsgeschäfte zu schließen. Derartige Handlungen bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das jeweils zuständige Gremium.

 

  1. Der Schriftführer

 

Der Schriftführer unterstützt den Obmann bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben. Insbesondere ist er für die Protokollführung in den Sitzungen der Generalversammlung und des Vorstandes zuständig.

 

  1. Der Kassier

 

Der Kassier führt das Kassabuch und wirkt an der Erstellung des Rechnungsabschlusses und des Jahresvoranschlags mit. Er ist insbesondere für die ordnungsgemäße Kassa- und Buchführung und im Allgemeinen für das ordnungsgemäße Finanzgebaren des Vereins verantwortlich.

 

  1. Die Stellvertreter

 

Die Stellvertreter des Obmanns, des Schriftführers und des Kassiers gehören dem Vorstand an und haben Stimmrecht in allen Sitzungen des Vorstandes. Sie dürfen jedoch im Außenverhältnis nur dann tätig werden, wenn der Obmann, der Schriftführer oder der Kassier verhindert sind. Die Wirksamkeit von Vertretungshandlungen bleibt davon unberührt.

 

  1. Vorstandsreferenten

 

Bei Bedarf kann die Generalversammlung zusätzlich zu Obmann, Schriftführer und Kassier bis zu drei weitere Referenten wählen. Ein Vorstandreferent hat stets eine ihm zugeteilte Aufgabe zu erfüllen und den Vorstand durch Wahrnehmung der ihm übertragenen Aufgaben zu unterstützen.

 

  1. Die Rechnungsprüfer

 

Drei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung gewählt. Ihre Funktionsperiode ist stets mit jener des Vorstandes gekoppelt. Die Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer gehören dem Vorstand mit beratender Stimme an und sind zu jeder Sitzung des Vorstandes einzuladen.

 

Den Rechnungsprüfern obliegt die Kontrolle der laufenden Geschäftstätigkeit des Vereins, insbesondere die Überprüfung des Rechnungsabschlusses und die Erstellung eines Gebarensberichtes an die Generalversammlung. Scheidet ein Rechnungsprüfer während der Funktionsperiode aus, haben die beiden verbleibenden Rechnungsprüfer umgehend ein Ersatzmitglied zu kooptieren. Die Entscheidung über eine solche Kooptierung bedarf der nachträglichen Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer alle Bestimmungen, die auch für stimmberechtigte Vorstandsmitglieder gelten, sofern diese überhaupt Anwendung finden,  sinngemäß.

 

  1. Das Schiedsgericht

 

Das Schiedsgericht entscheidet in allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten vereinsintern in letzter Instanz. Es wird wie folgt zusammengesetzt:

 

Sobald dem Vorstand das Begehren eines Vereinsmitglieds, eine Streitigkeit mit einem oder mehreren anderen Mitgliedern beizulegen, vorgetragen wird und der Versuch einer Beilegung im Wege persönlicher Vermittlungsversuche scheitert oder von einer der Streitparteien nicht gewünscht wird, hat der Vorstand die Streitparteien aufzufordern, binnen zwei Wochen jeweils zwei Schiedsrichter namhaft zu machen. Die so berufenen Schiedsrichter wählen mit Stimmenmehrheit ein weiteres ordentliches Mitglied des Vereins zum Vorsitzenden ihres Gremiums. Bei Stimmengleichheit unter den Vorgeschlagenen entscheidet das Los – und sofern sich die Streitparteien auf die Art der Auslosung nicht einigen können, ein durch den Obmann ausgeführter Münzwurf - über den Vorsitz im Schiedsgericht. Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidungen bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder. Vereinsintern ist gegen Entscheidungen des Schiedsgerichts keine Berufung zulässig.

 

  1. Auflösung des Vereins und Verwendung des Vereinsvermögens

 

Die Auflösung des Vereines kann nur im Wege einer Generalversammlung, die zu genau diesem Zweck einberufen wurde mit einer Mehrheit von Zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen erfolgen. Mit der Beschlussfassung über die Auflösung hat die Generalversammlung die Vermögensnachfolger zu bestimmen. Zunächst sind dabei die Ansprüche von Mitgliedern des Vereins zu bedienen. Sofern das verbliebene Vereinsvermögen dafür ausreicht, werden alle Mitglieder, die dies begehren, bis zur Höhe der von ihnen getätigten Einlagen bedient. Reicht das Vereinsvermögen dafür nicht aus, hat für die Auszahlung an die betreffenden Mitglieder eine entsprechende Quote festgelegt zu werden.

 

Was die Vermögensnachfolge für danach verbleibende Restvermögenswerte des Vereins betrifft, hat die Wahl dabei auf einen Verein mit ähnlichen Zielen zu fallen, der im Sinne der Bundesabgabenordnung als gemeinnützig anerkannt ist.

 

Der zuletzt amtierende Vorstand des Vereins hat im Falle der Beschlussfassung über eine freiwillige Auflösung, diese unverzüglich der zuständigen Vereinsbehörde anzuzeigen und alle allfällig nach Schließungshandlungen vorhandenen Restvermögenswerte an den von der Generalversammlung festgelegten Verein - in Wahrnehmung der Aufgaben eines Liquidators - zu übertragen.

 

  1. Schlussbestimmungen

 

Sofern in diesem Statut geschlechterspezifische Personenbezeichnungen zur Anwendung kommen, sind stets beide Geschlechter sowie Personen, die sich keinem Geschlecht zuordnen wollen in gleicher Weise gemeint. Sollten Mitglieder des Vereins dessen Ziele in unangebrachter Art und Weise verfolgen, Vereinssymbole, Marken- und Erkennungszeichen, Funktionen oder Ehrentitel missbräuchlich verwenden oder andere Handlungen setzen, die zum Schaden des Vereins oder Dritter geeignet sind, so liegen derlei Handlungen ausschließlich in der Verantwortung der jeweiligen natürlichen Person und nicht in jener des Vereins. Sollten einzelne Bestimmungen dieses Statuts unwirksam sein oder werden, so berührt dies nicht die Gültigkeit anderer Bestimmungen dieses Statuts.

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